Schwimmen 20. Intern. Welfen-Cup

Gold mit göttlichem Beistand

Staffel des TV Lindenberg besucht erst die Basilika und schwimmt dann allen davon. 14 Athleten holen 19 Medaillen.

Lindenberg Diese Wallfahrt hat sich gelohnt für den TV Lindenberg: Drei Viertel der 4 x 100-Meter-Lagen-Staffel haben vor dem 20. Internationalen Welfen-Cup in Weingarten die dortige Basilika besucht – und anschließend dank der Unterstützung „von oben“ die Goldmedaille geholt. Rebecca Hermann, Tamina Buchhaupt, Helen Wötzel und Sarah Langes belegten mit einer Zeit von 5:20,03 Minuten  den ersten Platz. Es war nach langer Zeit wieder einmal ein Staffelsieg für den TVL.Überhaupt konnte sich die Ausbeute der 14 Athleten (Jahrgänge 1997 bis 2006) wieder einmal sehen lassen. Bei 60 Starts gab es 19 Medaillen (3x Gold, 6x Silber, 4x Bronze) und 35 persönliche Bestzeiten.Die Gold-Staffel (von links): Helen Wötzel, Sarah Langes, Tamina Buchhaupt, Rebecca Hermann
Der erfolgreichste TVL-Athlet war Justin Herthnek (Jahrgang 2005): Er gewann über 100 Meter Brust, Lagen und Rücken, wurde außerdem Zweiter über 200 Meter Lagen. Helen Wötzel (Jahrgang 1999) verbesserte ihre eigenen Vereinsrekorde über 100 Meter Brust (1:22,84 Minuten) und 100 Meter Lagen (1:15,03). Damit hat sie heuer schon 16 TVL-interne Bestmarken erreicht. Einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze waren ihre Ausbeute.

Laurenz Hofer
Laurenz Hofer (Jahrgang 2003) wurde Erster und Dritter über 200 und 100 Meter Lagen. Tamina Buchhaupt (Jahrgang 2002) gewann Silber über 100 Meter Rücken und dreimal Bronze (100 und 200 Meter Lagen, 100 Meter Brust). Sarah Langes bewies als Dritte über 100 Meter Rücken und 200 Meter Lagen ihre Vielseitigkeit. Den dritten Platz über 100 Meter Rücken ergatterte Rebecca Hermann (Jahrgang 1997).


Top-5-Plätze gab es für Cilian Claus (Jahrgang 2001) und Miriam Langes (Jahrgang 2005). Sehr zufrieden war Trainerin Mia Delchanidis mit den „kleinen“ Wettkampfkids: Lea Mayr-Blum, Ronja Meister, Magdalena Nagenrauft, Valentina Pareth, Anna Sattler und Hanna Wagner konnten ihre bereits guten Zeiten bestätigen oder verbessern und unter die Zwei- (100 Meter Strecken) oder Vier-Minuten-Marke (200 Meter) kommen. „Es lief wirklich gut. Alle waren total lieb, engagiert und fröhlich. Diesen guten Zusammenhalt innerhalb des Teams merkt man auch an den Leistungen“, sagt Betreuerin Sybille Sattler erfreut.

Benjamin Schwärzler
Redaktion “Der Westallgäuer”

 

 

 

 

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