Bericht zum Cool Swimming Cup in Gersthofen am 09./10.03.2019

Justin Herthnek und Cilian Claus räumen ab

Schwimmen: Das Duo holt zehn Goldmedaillen für den TV Lindenberg beim Cool-Swimming-Cup in Gersthofen am 09. und 10.03.2019

Wenn etwas „cool“ ist, dann ist es gut. Meistens sogar sehr gut. Und so ist für die Schwimmer des TV Lindenberg der Internationale Cool-Swimming-Cup in Gersthofen bei Augsburg das Highlight im Jahreskalender. Denn mit fast 350 Athleten aus 30 Vereinen ist der Wettkampf nicht nur recht groß, er erstreckt sich auch über zwei Tage und beinhaltet eine gemeinsame Übernachtung. Das ist gut für den Teamgeist. „Wir verstehen uns alle super und es hat uns als Mannschaft noch enger zusammengeschweißt“, sagt beispielsweise Hanna Wagner, die gleich fünf persönliche Bestzeiten aufstellte.
Mit der sportlichen Ausbeute konnte der TVL auch zufrieden sein. Die neun Starter holten elf Gold-, fünf Silber- und zwei Bronzemedaillen. In 35 von 69 Starts gelangen neue persönliche Bestzeiten.
Größter Abräumer war Justin Herthnek (Jahrgang 2005). Er holte siebenmal Gold und einmal Silber. „Im Vergleich zum Vorjahr haben keine ausländischen Mannschaften teilgenommen, deshalb war es für uns praktisch ein Probelauf für die Bayerische Meisterschaft“, sagt er.
Den absolvierte auch Cilian Claus (Jahrgang 2001) mit Erfolg. Er nahm gleich das komplette Edelmetall-Set (3x Gold, 2x Silber, 1x Bronze) mit nach Lindenberg.
Rebecca Hermann holte drei Medaillen. In der offenen Klasse gewann die 21-Jährige über 200 Meter Freistil (2:47,31 Minuten) und wurde Zweite über 50 Meter Rücken und 100 Meter Schmetterling. Dreimal schrammte sie als Vierte am Treppchen vorbei. „Auch wenn es für einige neue Bestzeiten gereicht hat, sind die vierten Plätze undankbar, vor allem, weil man im Nachhinein immer noch ein bisschen schneller hätte schwimmen können“, sagte sie.
Laurenz Hofer (Jahrgang 2003) durfte sich über Bronze über 50 Meter Rücken freuen. Außerdem kam er fünfmal in die Top Ten.
Auch Miriam Langes, Lea-Mayr Blum, Magdalena Nagenrauft, Laura Stehle und Hanna Wagner erzielten Bestzeiten und kamen mindestens einmal unter die besten Zehn.
Rundum gelungen war der Wettkampf auch aus Sicht der Trainer und Betreuer. „Die Gruppe hat sehr gut funktioniert“, freut sich Daniela Späth, die erstmals auch als Starterin im Einsatz war. Eine Sache allerdings bedauerte sie: „Der Wettkampf an sich war im Vergleich zum letzten Mal nicht ganz so spektakulär. Die ausländischen Mannschaften haben gefehlt.“ In die gleiche Kerbe schlug Jochen Claus, der ebenfalls als Kampfrichter aktiv war. Aus Sicht des TVL sei aber die sportliche Bilanz „sehr respektabel“ gewesen. Und noch viel wichtiger: „Es waren zwei sehr harmonische und lustige Tage.“ (bes)

Benjamin Schwärzler
Redakteur Lokalredaktion Weiler

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