Bericht über das 27. Internationale Mau-Schwimmfest in Memmingen am 30.05.2019

34 Medaillen und vier neue Kampfrichter

Der TV Lindenberg kann nicht nur sportlich auf einen starken Nachwuchs bauen

Jasmin Fulterer brachte es auf den Punkt. „Es hat Spaß gemacht“, sagte die Nachwuchssportlerin nach dem 27. Internationalen Mau-Schwimmfest in Memmingen. Für den TV Lindenberg sprangen neun Wettkampfathleten in das 27 Grad warme Wasser – und holten 34 Medaillen. Zudem stellten sie in zwei Dritteln aller Rennen eine neue persönliche Bestleistung auf. „Es war schön zu sehen, wie sich das Trainingslager positiv auf meine Zeiten ausgewirkt hat“, meinte auch Hanna Wagner, die kürzlich ebenso wie Magdalena Nagenrauft eine Woche lang mit dem TSV Lindau im Trainingslager in Italien war.

18 Vereine aus Bayern, Württemberg, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz schickten 240 Athleten auf die Startblöcke. Lindenbergs Medaillengarant Justin Herthnek (Jahrgang 2005) holte viermal Gold und einmal Silber. „Es war wie immer ein schöner Wettkampf mit viel Spaß in der Mannschaft“, sagte er. Laurenz Hofer (Jahrgang 2003) gewann über 50 und 100 Meter Schmetterling. Außerdem durfte er sich noch über drei Bronzemedaillen freuen. Cilian Claus (Jahrgang 2001) und Jasmin Fulterer (Jahrgang 2003) räumten mit der gleichen Kombination das komplette Set ab (1x Gold, 2x Silber, 1x Bronze).

Für Miriam Langes (Jahrgang 2005) war es nicht nur aufgrund jeweils einer Gold-, Silber- und Bronzemedaille ein gelungener Tag. Sie trat nach fast zwei Jahren mal wieder über 100 Meter Schmetterling an, verbesserte sich um satte 21 Sekunden (1:40,9 Minuten) und wurde Vierte. „Da unser Trainer Johannes Epple diesmal nicht dabei war, haben wir uns gegenseitig mit dem Handy gefilmt. Somit konnten wir sehen, was wir in den einzelnen Lagen falsch machen“, verriet sie.

Mit Erfolg. Denn auch Yannik Eska (2x Bronze), Magdalena Nagenrauft (1x Silber, 1x Bronze), Valentina Pareth (3x Bronze) und Hanna Wagner (3x Silber, 2x Bronze) bekamen Medaillen in ihren Altersklassen 2005/06 umgehängt.

Eine Premiere feierte Sarah Langes – und zwar am Beckenrand. Die 16-Jährige war als Reservezeitnehmerin im Einsatz. Gemeinsam mit Tamina Buchhaupt, Laurenz Hofer und Cilian Claus hatte sie kürzlich erfolgreich die Kampfrichter-Prüfung für offizielle Wettkämpfe abgelegt. Das ist wichtig, denn der TVL muss beispielsweise bei der Bezirksmeisterschaft hierfür jemanden abstellen. Tut er das nicht, muss er ein Bußgeld berappen. Und es ist nicht immer leicht, jemanden zu finden. „Es gab einige Dinge, die ich selber noch nicht wusste“, so Cilian Claus. Durch die Neulinge hat der Turnverein nun 16 Kampfrichter. Darunter auch Daniela Späth. Die Mutter von Hanna Wagner war in Memmingen erstmals als Zielrichterin im Einsatz. „In den meisten Rennen kann man den Zieleinlauf gut erkennen. Wenn die Schnellsten allerdings ins Wasser gehen und alle zusammen ankommen, wird es sehr unübersichtlich“, schildert sie.

Benjamin Schwärzler
Redakteur Lokalredaktion Weiler

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