Mit einem, über weite Strecken des Spiels, ungefährdeten 80:59 gegen Buchloe 2, starteten die TVL BASKETS in die neue Saison der Bezirksklasse Schwaben Süd und sind somit vorrübergehend sogar Tabellenführer. Nach nur drei Wochen Vorbereitung bestritt Lindenberg gestern seinen Punktspielauftakt. Gleich mit dabei im 12er Kader waren die "Neuen" Florian Gintschel, Szolt Toth und Elias Hatt.

Auf dem Foto (Lindenberg in weißen Trikots): Daniel Gintschel (Nr. 1), Omar Gueye (Nr. 8) und Florian Gintschel (Nr. 14) Topscorer: Florian Gintschel (20 Punkte), Florian Baumann (16) und Daniel Gintschel (12)Auf dem Foto (Lindenberg in weißen Trikots): Daniel Gintschel (Nr. 1), Omar Gueye (Nr. 8) und Florian Gintschel (Nr. 14) Topscorer: Florian Gintschel (20 Punkte), Florian Baumann (16) und Daniel Gintschel (12)

Buchloe, das nur mit sechs Spielern angereist war, hielt im ersten Viertel überraschend gut mit. Lindenberg fand weder offensiv noch defensiv souverän zu seinem Spiel. Deutlich wurde dies unter anderem auch daran, dass die Mannschaftsfoulgrenze für die Spieler des TVL bereits nach 5 Minuten überschritten war. Nur durch einen 3-Punkte-Wurf, Sekunden vor dem Ende des Viertels, ging Lindenberg mit 20:18 in die erste Pause.

Im zweiten Viertel wollten es die Hausherren dann deutlich besser machen und schalteten einige Gänge nach oben. Allen voran Florian Gintschel überzeugte durch aggressive Verteidigung, die in der Regel schon unter dem Korb des Gegners begann. Auch offensiv war der Neuzugang kaum zu stoppen. Insgesamt 20 Punkte legte er bei seinem Debüt für den TVL auf. Kein anderer Lindenberger traf an diesem Tag häufiger. Freilich tauchten in der Folge auch immer wieder andere Spieler gefährlich unter dem Korb des Gegners auf. Bis zur Halbzeit konnte somit eine komfortable 19 Punkte Führung erspielt werden (52:33).

Nach der Pause kehrte für kurze Zeit wieder der Schlendrian ein, beim TVL. Buchloe hingegen spielte hinten sicher und gewann viele Reboundduelle. Durch Fastbreaks ließen sie die Führung der Baskets teilweise auf nur noch 13 Punkte schrumpfen. Die Gastgeber fingen sich jedoch schnell und stellten den alten Abstand erneut her. Schwierig für Lindenberg war in dieser Phase die hohe Belastung durch persönliche Fouls. Zwei Spieler (Biesenberger und Toth) waren bereits relativ früh mit 4 Fouls verwarnt und konnten somit nur noch mit großer Vorsicht auf dem Feld aggieren. Gut das der breite Kader jederzeit Alternativen bereithält. Nach drei von vier Vierteln führte Lindenberg mit 66:48.

In den letzten zehn Minuten spielten die Westallgäuer weiter konsequent ihr Spiel. Immer wieder wurde dabei der freie Mann unter dem Korb des Gegners gesucht und gefunden. Besonders oft frei zum Abschluß kam Florian Baumann, der insgesamt 16 Punkte erzielte. Fünf Minuten vor dem Abpfiff konnte Coach Jajes dann seine Leistungsträger schonen und den Talenten im Team mehr Spielpraxis verschaffen. Auch sie trugen wesentlich dazu bei, den letztlich ungefährdeten 80:59 Sieg nach Hause zu schaukeln.

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