Am Samstag, den 03.02. um 18.00 Uhr gastiert der EV Königsbrunn im Eisstadion am Lindenberger Waldsee. Die Vorgaben für das Heimteam sind klar. Es gilt weiter Kurs zu halten auf das Saisonziel Playoff-Qualifikation. Mit den Pinguinen steht eine machbare wenn auch nicht zu unterschätzende Hürde vor den Spielern um Kapitän Patrick Prell.

Die Mannschaft von Trainer Klaus Timpel hat nach einem sehr ordentlichen Saisonstart – am 3. Spieltag war man sogar Tabellenführer – immer mehr an Boden verloren und liegt nun schon seit 11 Spieltagen auf Rang 7. Dabei besteht keine Aussicht mehr Plätze nach vorne gut zu machen. Ganz im Gegenteil, wahrscheinlich geht es noch 1 oder 2 Plätze nach hinten. Diese Platzierung ist eine der großen Überraschungen der Saison, denn nach den positiven Entwicklungen der letzten beiden Jahre bedeutet das den ersten Rückschlag für das noch recht junge Projekt EV Königsbrunn. Auch im Lager der Pinguine wird man mit dieser Situation sicher nicht zufrieden sein. Doch daraus zu schließen, dass Königsbrunn ein Gegner wäre der mit Links geschlagen werden kann, wäre voreilig und völlig falsch. Wer genau schaut sieht, dass einige Spiele nur sehr knapp verloren gingen und ein ordentliches Maß an Verletzungspech zum schlechten Abschneiden beigetragen hat. Auch spiegelt die Lage des EV Königsbrunn deutlich die Ausgeglichenheit der Liga in dieser Saison wieder. Wer nicht jeden Spieltag die volle Leistung abrufen kann, wird durchgereicht. Es gibt keine leichten Spiele mehr.
So wird am Samstag mit einem top motivierten Gegner zurechnen sein, der sich mit seinem letzten Spiel ordentlich aus der Saison verabschieden möchte. Die Gegebenheiten kommen den Stärken der Pinguine eher entgegen. Es ist eine exzellente Kontermannschaft und immer für Tore gut. 74 Saisontore sind im Ligavergleich ein guter Wert. Die Achillesferse der Gäste liegt eher in der Verteidigung, 94 Gegentore in 17 Spielen sind der zweitschlechteste Wert der Liga.

Hier gilt es also den Hebel anzusetzen und von Anfang an Druck zu machen. Es darf nie ein Zweifel aufkommen, wer am Ende als Sieger vom Eis gehen wird. Denn eins ist deutlich, im Ligavergleich haben wir die besten Werte. Wir haben mehr Tore geschossen und weniger kassiert als jedes andere Team in der Bezirksliga Gruppe 4. Zudem wurde in Lindenberg schon seit mehr als 2 Jahren kein Spiel mehr verloren. Man darf also aus gutem Grund mit breiter Brust ins Spiel gehen auf Seiten der SG Lindenberg / Lindau 1b. Auch wenn nicht sicher ist, welche Spieler am Samstag wirklich zur Verfügung stehen werden. Mit Daniel Pfeiffer, Manuel Merk und Elia Feistle sind nur einige genannt hinter deren Einsatz ein großes Fragezeichen steht. Es ist ohne Zweifel genügend Qualität im Kader um diesen Vergleich bestehen zu können. Es muss ja nicht gleich ein Kantersieg sein, wie beim 12:0 vor Jahresfrist.
Den Zuschauern wird jedenfalls noch mal hochklassiges Eishockey geboten werden, perfekt für einen Samstagabend und perfekt für den Einstieg in die heiße Phase der Saison.

Verfasser: Oliver Baldauf

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